2 Tage an der Mühlheimer Ache / Antiesen (Forstinger Gewässer) - BLOG - TENKARA AUSTRIA

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2 Tage an der Mühlheimer Ache / Antiesen (Forstinger Gewässer)

TENKARA AUSTRIA
Herausgegeben von in Gewässer (Berichte) / Gewässerinfos ·
13 Jahre ist es nun aus gewesen, seit Andreas und ich zum letzten Mal an diesen Gewässern waren. An diesen beiden neuen Tagen hat (nach zwei Verschiebungen) das Wasser und das Wetter dann einfach super gepasst.

1.Tag / Mühlheimer Ache
Mit den Fischen hat sich viel verändert. So waren im Jahr 2003 noch das Fangen von 30-35cm Regenbogenforellen fast im Minutentakt (ich
übertreib jetzt etwas) möglich, so war diese Größe der Fische eher selten anzutreffen. Doch aus dem Staunen kamen wir trotzden micht
raus. An fast allen Stellen kleiner Gruppen von 40 / 45+ cm Regenbogenforellen, die sich aber teilweise nicht um unsere Fliegen kümmerten,
sondern nur lässig langsam auf und ab zogen. Andreas legte aber trotzdem nach kurzer Zeit seine erste Regenbogen mit 40+ ins Netz.
Mir waren bis am Nachmittag nur 3 kleiner Fische vergönnt.

2x musste ich bitteres Lehrgeld zahlen, da ich 2 ziemlich Große verlor, da das Vorfach beim Knoten (blöderweise habe ein 0,16mm Vorfach
verwendet) an der Fliege brach. Aber der Drill war adrenalinfördernd und ich brauchte dann erst mal ein paar Minuten Pause.
Und man lernt so einigens in diesen Minuten, wenns auf "big fish" geht !
Am Nachmittag – ich hatte nunmehr auf ein 0,20er Vorfach gewechselt – rappelte es dann auch 2x bei mir in der Kiste mit prachtvollen
Regenbogenforellen weit jenseits der 40er Marke – Leute ich kann euch sagen, so ein Fisch an der Tenkara-Rute lässt dich
für ein paar Minuten alles rund um dich vergessen und die Knie zittern, wenn ein solcher Fisch im Netz landet.

Der Tag klang doch noch mit ein paar kleineren Aiteln und Regenbogenforellen aus.


2.Tag / Antiesen
Der Vormittag war etwas trüb und die Sonne kam erst gegen Mittag durch, dann war das Wetter aber wieder perfekt.

Die Antiesen ist grundsätzlich für sehr große Fische und auch Huchenfänge bekannt. Der Einstieg gestaltete sich etwas zäh mit kleineren
Forellen. Andreas fischte voraus und erreichte ein wunderbare Stelle mit schmalen Einlauf und Gumpen, die förmlich nach Großforelle(n) roch.
Und tatsächlich, es dauerte nicht lange und es war wieder eine weit über 40er Regenbogenforelle im Netz.

Andreas blieb noch etwas an dieser Stelle (die mir eine schöne Bachforelle brachte) und ich ging ein Platzerl weiter, wo die Antiesen nach einer
Staumauer in einen schmalen Lauf gepresset wird und ziemlich flott durchströmt und dann in einen seichten und breiten Auslauf mündet.

Für die Antiesen hatte ich auf die extrem starke und steifen Baichi Rute gewechselt. Dieser Umstieg machte sich hier mehr als bezahlt.
Denn schon nach ein paar Minuten zappelte eine knapp 50er Regenbogen an der Nymphe. Und dieser Fische lies mir meine Beine in die
Hand nehmen und brachte mir einige Schweissausbrüche. Andreas stand aber schon mit dem Netz bereit und im Teamarbeit schaffte ich es
die Forelle in das Netz zu leiten. Dann brauchte ich doch eine längere Pause.
Einen Huchen – so denke ich das es war – konnte ich am Gumpen bei dieser Staumauer für ein paar Sekunden beobachten.

Aber auch in der Antiesen wieder das gleiche Bild:
Megaforellen (!!!) 50cm und größer aber wenig Interesse an unseren Fliegen / Nymphen.

Nach der Mittagspause wechselten wir den Standort und auch dort wieder ein Bild für die kühnsten Fischerträume. Zig Großforellen / Aiteln in
kleineren Schwärmen lässig auf und abziehend.

Andreas blieb gleich bei der Einstiegstelle, ich wanderte weiter bachaufwärts bis zu einer Biegung nach der sich eine wunderbare Stelle vor mir
auftat. Auch diese Stelle brachte mir zwei 40+ Regenbogenforellen und leider eine die ich wieder verlor.

Gemeinsam ging es dann noch ein paar hundert Meter bachaufwärts, wo wir mit wechselndem Erfolg Forellen und Aiteln überlisten konnten.

Langsam zog der Himmel zu und als wir nach einer kurzen Kraxelei weit unter uns die Antiesen zurückliesen, fielen die ersten Regentropfen,
ie die Heimfahrt etwas leichter machten.

MEIN FAZIT
Ich hab wieder so Einiges an diesen beiden Tagen gelernt, dass ich gut für 2017 (Fischertage sind schon gebucht) mitnehmen kann und dann
gibt es sicher 40+ Forellen im 30 Minuten Takt !




































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Vortrag
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