TENKARA TREFFEN 2017 .......... LEIDER SCHON VORBEI - BLOG - TENKARA AUSTRIA

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TENKARA TREFFEN 2017 .......... LEIDER SCHON VORBEI

TENKARA AUSTRIA
Herausgegeben von in Gewässer (Berichte) / Gewässerinfos ·
Dank der Kooperation mit der IG Traunursprung  konnte das 1.TENKARA TREFFEN in Bad Aussee (vom 30.6 - 2.7) an den Gewässern (Koppentraun, Altausseer Traun, Grundlseer Traun, Kainischtraun) dieses Vereins stattfinden. Auf diesem Wege nochmals ein sehr herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen des Vereins. Dieses Treffen war von Beginn an auf max. 10 Teilnehmer ausgelegt um jedem Teilnehmer auch genügend ungestörte Fischereimöglichkeit an diesen herrlichen Flüssen zu garantieren und um
auch persönliche Kontakte pflegen zu können. Untergebracht waren wir (fast alle) im Gasthof Staudnwirt, einfache Zimmer, hervorragendes Essen und angenehme Atmosphäre zu fairen Preisen.

Die Wetter-Vorzeichen sahen einige Tage vor der Veranstaltung nicht besonders gut aus, speziell für den Samstag war Regen angesagt und der Sonntag sollte auch nicht besser werden. Der Wasserstand der Traunflüsse war jedoch so, dass Regen wahrscheinlich nicht wirklich eine Auswirkung haben würde.

Ich fuhr schon am Freitag Früh - in Begleitung meiner Tochter Nina (die uns fotografisch begleiten
würde) - nach Bad Aussee um diesen Tag zu nutzen und zu fischen. Ausserdem hatte ich eine Ver-abredung mit Peter, einem Teilnehmer aus dem Rheingau, um etwas gemeinsame Zeit am Wasser zu verbringen.

Kurz nach 8 Uhr - bei strahlendem Sonnenschein, aber noch kühler Temperatur - traf ich beim Gast-
haus Staudnwirt - von Peter schon erwartet - ein. Die Tageskarten waren schnell besorgt und ein paar Minuten später standen wir an der Grundlseer Traun und versuchten Fische zu überlisten. Es dauerte
nicht lange und die ersten kleineren und mittleren Forellen nahmen die Trockenfliege und wanderten in den Kescher und von dort wieder in die Freiheit. Peter und ich trafen uns nach einiger Zeit wieder bei unserer Einstiegsstelle und tauschten die ersten Erfahrungen aus. Bis 13 Uhr fischten wir an ver-
schiedenen Stellen der Grundlseer Traun weiter. Es war nicht gerade so, dass die Forellen meine Fliege ansprangen, aber es war trotzdem eine abwechslungsreiche Fischerei. Auch nach dem Mittagessen -
das etwas länger ausfiel - war die Grundlseer Traun unser Ziel und brachte mir schöne Fische.

Am Nachmittag zogen dann langsam die ersten Wolken auf und für eine halbe Stunde gab es auch
sehr starken Wind, sodass der Schlusspunkt dieses Tages kurz nach 17 Uhr genau richtig kam und ich beim Staudnwirt schon die ersten Teilnehmer des Treffens begrüßen konnte. Nach dem Beziehen der Zimmer und ersten Gesprächen, stand die Präsentation der Traunflüsse und Interessantes
über den Verein IG Traunursprung am Programm. Josef Grill, Mitpächter in der IG Traunursprung, gestaltete diese Präsentation sehr interessant und versehen mit einigen "Gschichteln" auch sehr erheiternd.






Beim anschliessenden Abendessen, dass wir wie Arthurs Tafelrunde gestalteten, gab es eine kleine Vorstellungsrunde, die Einblicke in das Fischerleben der einzelnen Teilnehmer gab. Den ersten Abend rundeten Erfahrungsaustausch, Fliegenbinden und gegenseitige Materialbegutachtung ab.

In der Nacht gab es teilweise heftigen Regenfall und mein erster Gang am Morgen war an die Grundl-
seer Traun, die gleich hinter dem Gasthaus fließt. Und zu meiner Freude war keine Verschlechterung
der Wassersituation eingetreten - noch immer glaskar und kein erhöhter Wasserstand. Da es aber noch immer regnete, verbrachten wir bis knapp 10 Uhr unsere Zeit mit Fliegenbinden, Material aufrüsten und Fachsimpelei. Ab 10 Uhr riss die Wolkendecke auf und Sonnenschein begrüßte uns, als es dann verstreut
ans Wasser ging.

Stefan bekam von mir eine 10min-Crash-Einführung zum Tenkara-Fischen und war dann schon auf sich allein gestellt. Und diesen Einstieg schaffte er prächtig, denn schon nach ein paar Würfen wurde seine Fliege von einer schönen Regenbogenforelle
genommen, die er gekonnt drillte und landete.

Ich machte mich zu einer anderen Stelle auf und konnte dort einige sehr schöne Forellen überlisten. Da
uns Josef von einer Stelle an der Grundlseer Traun berichtet hatte, wo es auch Saiblinge geben sollte, wollte ich es wissen und machte mich dorthin auf.  Und tatsächlich schenkte mir diese Stelle einen wunderbaren Saibling.



Die Mittagszeit - die meisten der Teilnehmer trafen sich wieder beim Staudnwirt - fiel auch diesmal
etwas länger aus. Und in dieser gemütlichen Runde wurden die gefangenen Fische immer größer und
eine "Wuchtl" folgte der anderen. Als wir wieder zum Fischen aufbrachen zeigten sich schon die ersten Wolken über den Bergen. Ein Besuch an der Koppentraun und Altausseer Traun brachte mir schöne Fische und auch einige "Babies". Den Abschluss des Tages bildete der Besuch an einem bestimmten
Pool an der Grundlseer Traun und dieser Pool gab noch 3 Forellen, alle über 30cm, frei. Doch dann
setzte auch schon der angekündigte Regen ein und lies mich in Richtung Quartier aufbrechen.



Von links nach rechts die Teilnehmer: Bernhard Niedermair, Roland Klatt und Gattin, Peter Bürger, Stefan Magometschnigg, Martin Schlosser, Willi Charwat,
Markus Oderits und Gattin und Nachwuchs. Michel Pfeiffer - der 8te im Bunde - fehlt leider auf diesem Bild, da er schon am Samstag Abend die Heimreise
in die Schweiz antrat.

In gemütlicher Runde beim Abendessen, wurden Fanggeschichten mit Augenzwinkern erzählt, die den einen oder andern Lacher auslösten.Der Abend klang mit Fliegenbinden und Erfahrungsaustausch in
einer freundschaftlich gemütlichen Atmosphäre aus. Leider zeichnete sich schon ab, dass der Sonntag sehr verregnet sein würde und daher einige Teilnehmer ihre - teilweise weite - Heimreise schon am Sonntag Früh antreten würden. In der Nacht regnete es zwar nicht heftig, aber dafür anhaltend und am
Sonntag Morgen war das Wetter nicht gerade einladend für einen Fischgang. Das Wasser war zwar wieder glasklar und nur etwas höher, aber der andauernde Nieselregen brachte nun auch mich dazu meine Zelte abzubrechen, um am späten Vormittag Bad Aussee zu verlassen.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge blicke ich zurück. Weinend, weil die Zeit doch
schneller als gedacht vorbei ging und lachend weil ich echt tolle Leute wieder getroffen habe oder kennenlernen durfte. Herrliche Fische, spannende Fischerei in einer atemberaubenden Landschaft.
Die Zeit mit dem Einen oder Anderen am Wasser, zwischendurch oder am Abend waren für mich
ein Erlebnis, dass ich so nicht wirklich erwartet habe, nur ganz geheim gehofft habe.Darum sage
einfach Danke für euer Kommen, wie Ihr euch eingebracht habt und auch mit eurem unverwechselbaren "Schmäh" dieses Treffen rund gemacht habt. Ich hoffe, dass es jedem von euch so oder zumindest
ähnlich geht und ihr lange in Erinnerung bleibende Eindrücke und auch etwas Know How mit nach
Hause nehmen könnt.

Alle Bilder von  Nina Niedermair
Auch dir ein großes Dankeschön für deine Geduld und für die Mega-Bilder !


























































































Bericht wird demnächst noch durch Bilder / Kurzstatements von Teilnehmern ergänzt !








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