Was zum Teufel ist TENKARA, was sind KEBARIS ???? - BLOG - TENKARA AUSTRIA

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Was zum Teufel ist TENKARA, was sind KEBARIS ????

TENKARA AUSTRIA
Herausgegeben von in Philosophie ·


Seit gut einem Jahr bewege ich mich in diversen Fischerei-Foren, auf Facebook, ….. !


Es ist interessant, aber auch erschreckend welche Irrtümer, Missverständnisse,…. zum Thema TENKARA zu finden sind. Ein paar Beispiele, die eigentlich für sich sprechen und die ich nachfolgend versuche sachlich auf den Punkt zu bringen, da ich nun beide Welten (35 Jahre
Fliegenfischen und jetzt 4 Jahre Tenkara) ganz gut kenne.





Die Kebaris, sind ……. schiache Fliegenmuster, die von Bindern mit bescheidenen Bindekenntnissen gebunden werden …….. die haben mit
den kunstfertig gebundenen Kebaris der japanischen Meister aber sowas von NIX zu tun !
Diese kunstfertig gebunden Kebaris der japanischen Meister bestanden nur aus einem Haken, irgendwelchenHühnerfedern und einem Garn..

Kebaris ……… die von Bindern mit bescheidenen Bindekenntnissen gebunden werden.
Es ist korrekt, dass der Einstieg in die Fliegenbinderei beim Kebaribinden erleichtert wird, da es durchaus einfach zu bindende Kebaris mit
hoher Fangsicherheit gibt.

Deveaux-Fliegen (gibt es seit über 70 Jahren, Ritz, Gebetsroither und fast alle berühmten Franzosen haben damit gefischt) sind Tenkara Fliegen.
Deveaux Fliegen sind Trockenfliegen – Kebaris sind Nassfliegen und auch die Bindeweise der beiden Fllegentypen ist anders !

Nimm einfach Deine Kopfrute und hänge vorne drei Fliegen an, dann bist Du ein Tenkarafischer und darfst in allen Fliegengewässern angeln.
Eine Kopfrute ist keine Tenkara-Rute (weder vom Material, noch von der Leistungsfähigkeit und Gewicht) und man hängt da nicht 3 Fliegen
dran.

Ich bin für Tenkara wenn Leute eine ärztliche Bescheinigung haben, dass sie motorisch mindestens auf einer Hand beschränkt sind.
Ich hoffe, dass dieser "Spruch" nicht mal für jenen wahr wird, der ihn getätigt hat.

Es ist und bleibt der Versuch von Stippfischern, die Vorschriften elegant zu umgehen, um an von Fliegenfischern gepflegte und geschützte
Gewässer heran zu kommen ohne sich eine Fliegenausrüstung zu kaufen.
Die Gewässerbesitzer / Pächter prüfen sehr genau was TENKARA ist und entscheiden dann ob JA oder NEIN.
Wie definiert sich eine Fliegenausrüstung?
Das einzige was Tenkara fehlt ist eine Rolle !
Schön ist auch, dass bereits mehr als 50 Gewässer (und darunter Spitzen-Fliegegewässer !) für Tenkara frei gegeben wurden und auch die
österreichische Fischereigesellschaft (ÖFG) ALLE ihre Gewässer auch frei gegeben hat.

Es handelt sich …… nur um Tippfischen (auf Japanisch). Denn genau das bedeutet Tenkara sinngemäß übersetzt.
Richtig übersetzt bedeutet Tenkara  “vom Himmel gefallen”

Tenkara hat mit dem Fliegenfischen nicht wirklich viel zu tun und vom schonenden Fischen kann man da schon gar nicht Reden.
Die konkrete Antwort warum TENKARA nicht Fische-schonend ist blieb man mir leider schuldig.

Aber was wen da mal ne richtig große anbeißt und die dann so richtig abzieht ,dann hat man ein Problem. Nichtsdestotrotz ist sie für Gewässer
mit starken oder fluchtschnellen Fischen nicht nur nicht geeignet, sondern meiner Meinung nach sogar ein wenig gefährlich für die Fische.
Äschen um die 30 cm , was anderes ist man mit Tenkara nicht in der Lage zu landen.
Die modernen TENKARA-Ruten haben mehr Power als angenommen und mit Erfahrung, Glück und die Bereitschaft sich zu bewegen – belegt
durch unzählige seriöse Fangberichte und auch eigene Erfahrungen – können auch größere Fische problemlos gelandet werdem.

ICH halt weder von Kebaris noch von Tenkara was, weil's für MICH schlichtweg einen Rückschritt in meiner Fliegenfischerei bedeuten würde.
Werfen, Präsentieren, Fliege führen, Drillen, Landen … stellen durchaus hohe Ansprüche an den Tenkara-Stil-Fischer.

Für mich dient dies einzig und allein der dadurch erhofften Fangmaximierung für den unbedarften Fliegenfischer.
Man fängt nicht mehr und nicht weniger Fische, auch wenn die Werbung das versucht glaubhaft zu machen.

Tenkara ist eine in Mode gekommene Angelart,welche höchstens für kleine Bäche mit kleinen Fischen geeignet …….
Ursprünlich kommt Tenkara aus diesem Bereich, aber Tenkara entwickelt sich am Materialsektor weiter und es geht bereits problemlos auf
Hecht, Karpfen,…… aber auch größere Forellen, Äschen,……
"Normales" Fliegenfischen konnte man sich früher auch nicht auf Hai, Tarpon,…. vorstellen und jetzt denkt sich niemand was dabei !

Es für mich persönlich wie Stippfischen bzw. abklopfen aller möglichen Stellen wirkt, daher uninteressant.
TENKARA eröffnet richtigerweise das Befischen von Stellen, die dem normalen Fliegenfischer nur schwer zugänglich sind, aber auch um diese
Stellen zu befischen gehört Geschickt und Können dazu.

Eine beschränkte Art des Fliegen-Fischen
TENKARA ist nicht einfach und auch nicht "beschränkt", aber die Ausrüstung ist einfach und simpel.

Tenkara ist Stippfischen, bestenfalls Tippfischen und kommt ohne Wurf aus und nur die Stange transportiert den Köder an den Platz.
Auch wenn wenn die Tenkara-Line vom Gewicht sich im Gramm Bereich bewegt, so ist das doch genügend Gewicht um im Zusammenspiel mit
den sehr sensiblen Ruten diese aufzuladen und Lines auch mit 8-10m zu werfen und damit kommt man auf einen Aktionsradius von bis zu 14m
(oder auch mehr !).

Tenkara Lines bestehen nur aus Nylon, so wie beim Czech-Nymphen.
Es gibt mehrere Arten von Tenkara-Lines. Am meisten gebräuchlich sind:
a) sich verjüngende und geflochtene Schnüre in einer Länge von 3-10m, an die noch ein Vorfach in der Länge von 1-2m dran kommt und dann
die Fliege
b) sogenannte Level-Lines(3-10m), das sind  parallele Fluorcarbon Schnüre an die ebenfalls wieder ein Vorfach und  dann die Fliege dran
kommt.


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Vortrag
Created by Bernhard "Tenkarix" Niedermar / © Tenkara Austria 2014-2019. All rights reserved.
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